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| Alois
Janzer |
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Alois Janzer,
Jahrgang 1926, nutzte nach dem
Krieg das Schreiben als Möglichkeit, seine schrecklichen
Erfahrungen bei der Waffen-SS und in der Kriegsgefangenschaft
zu verarbeiten. Neben seiner
Autobiographie "Als in Deutschland die Blutfahnen wehten" über
die
Jahre 1943 bis 1948 verfasste er über 5.000 Aphorismen sowie
zahlreiche Gedichte und Kurzgeschichten, die teilweise in
Zeitschriften veröffentlicht wurden. Aus seiner Feder stammt
der Text auf dem Mahnmal im Bruchsaler Bürgerpark
für die Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg: "Keine
Macht dieser Welt hat das Recht zu bestimmen, wann und wie
gestorben wird".
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| Christine
Schneider |
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Christine
Schneider arbeitet
als Lehrerin und lebt heute mit vielen Tieren in ihrem
"Hexenhäuschen", einem rosenumrankten Holzhaus, in
der
Nähe von Luzern. Nach dem Studium verbrachte sie zwei Jahre in
der kanadischen Provinz Saskatchewan – in the
Middle of Nowhere. Bei
Norman und Edna Lifeso, einem kanadischen Pionierehepaar, das
auf einer alten Farm im Indianerreservat Pferde
züchtet,
arbeitete die Schweizerin als Cowgirl und
Mächen für alles. Die witzigen
und manchmal auch traurigen
Erlebnisse dieser Zeit, wenn eine temperamentvolle
Großstadtschweizerin in der Wildnis auf harte
Männer,
wilde
Pferde, gefährliche Hunde und eine unbarmherzige
Natur trfif,
verarbeitete sie in dem Buch "Indianer essen kein Fondue".
2010 gewann sie mit ihrer Kurzgeschichte "Viele Hunde sind des Jägers Tod"
den Literaturwettbewerb der Zeitschrift "DOGStoday", nachzulesen in
der Ausgabe Juli/August 2010. Weitere,
bisher unveröffentlichte Bücher sind die "Geschichten
aus dem
Hexenhäuschen“ sowie “Reiter
sind
auch Menschen"; in letzterem berichtet die Autorin von ihrer
einjährigen Reise um die Welt, die sie als Privatlehrerin
einer
Industriellenfamilie unternahm.
Daneben
schrieb sie den Roman: “Liebe hat keinen Preis.“ |
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| Andreas Völker |
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Andreas Völker, geboren 1956 in Völklingen an der Saar, aufgewachsen
in Malsch bei Karlsruhe, wurde seinen Eltern aufgrund schlechter
schulischer Leistungen vom Jugendamt entzogen und in verschiedenen
Heimen untergebracht. Seine Eltern wehrten sich nicht, sondern waren
von dieser Idee sogar begeistert. Nach einem Aufenthalt im Kinderheim
„Haus Aichele“ bei Nürtingen kam er im August 1967 ins evangelische
Kinderheim „Schloss Beuggen“ in Rheinfelden bei Lörrach.
Hier lebte und litt er bis zum Oktober 1970, und hiervon handelt sein
Tatsachenbericht "Stromzeit". Es dauerte viele, viele Jahre, bis er
seine traumatischen Erlebnisse aus der damaligen Zeit halbwegs verarbeiten konnte und in
ein einigermaßen "normales" Leben zurückkehren konnte. Seit 2008 kann er als Teilzeitarbeiter
einer geregelten Beschäftigung nachgehen.
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